Mühlhausen im Täle

 

 

 

Todtsburger Schacht

 

Geschlossen - seit dem 01. Oktober 2017 ist der Schacht aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht mehr begehbar. Die Höhle kann also z.Z. nicht besucht werden.

 

Aus naturschutzrechtlichen Gründen (u. a. Fledermausschutz) kann die Höhle im Winterhalbjahr nicht betreten werden. Im Sommerhalbjahr ist die Höhle jedoch zugänglich.

 

 

Interessierte Besucher erhalten einen Schlüssel bei der Gemeindeverwaltung zu den üblichen Dienstzeiten. Bestenfalls sollten Sie unter 07335-9601-0 voranfragen.


 

aber Vorab: Es kursieren diverse resthaarsträubende Gerüchte bezüglich des Schwierigkeitsgrades des Hohlraums, die allesamt durchaus nicht völlig frei erfunden sind. Allerdings kommt man mit zwei 20 Meter Seilen bereits ohne Probleme zur Tropfsteinkammer, zur Seeigelhalle und zum guten Kameradenschacht . Um bis ganz nach unten zu gelangen genügt ein weiteres 60 Meter Seil. Auch ein 53 Meter Seil soll schon ausgereicht haben. Allerdings ist bereits bei Ansteuerung der angenehmsten Engstelle bereits gehörig der Bierbauch einzuziehen.

 

Zurück zum Eingang: Hat man den Einstieg gefunden - man halte nach einem freistehenden weissen Schild am Hang Ausschau - und die Verschlusseinrichtung mit Hilfe des mitgebrachten Schlüssels geöffnet, kann mit dem Seileinbau begonnen werden. Zunächst wird für den ersten kleinen Abstieg direkt am Eingang ein 20 Meter Handseil eingebaut.

 

Ohne es zu merken findet man sich einige wenige Meter tiefer in der erste größeren Halle. Hier gilt es nun sich zwischen allerlei Möglichkeiten zu entscheiden. Am besten wählt man einfach den Schluf / das Loch, welches einem am besten gefällt. Nach mehr oder weniger anstrengender Abseilerei - je nach eingeschlagenem Weg - befindet man sich in der in der nächsten 'Halle'. Weite Teile können nun ohne Seil begangen oder gar bekrochen werden. Kurz bücken - und weiter. Vorallem die gute Tropfsteinkammer kann begutachtet werden. Hat man über einen kleinen Umweg auf einen Verbruchberg den Abstieg zum Kameradenschacht gefunden, kann man sich dessen Anziehungskraft nicht mehr entziehen. Also Vorsicht!

 

Der Kameradenschacht scheint am Einstieg eher eng, aber wer seinen Abseiler geschickt verlängert, stellt fest, dass der Schein trügt. Dennoch bleibt die Angst vor dem Wiederaufstieg. Diese Angst ist allerdings auch völlig unnötig. Weiter unten gibt es zwei Wege um weiter vorzudringen. Der eine ganz unten am Schacht, der andere zweigt im unteren Drittel im Schacht horizontal ab. Beide sind eng, der obere allerdings ist der, der erheblich einfacher zu überwinden ist. Auch für die dickeren.

 

Hat man es bis ganz nach unten geschafft, stellt man fest, dass es nicht nur in Slowenien ansprechend versinterte große Hallen gibt - nein auch in Schwaben. Die Halle fällt leicht schräg nach unten ab. Es stehen allerlei prächtige und extrem feuchte Speläotheme herum, die ausgiebig fotografiert werden können - ja sogar müssen. Im unteren Teil findet sich eine schon beinahe schon als See zu bezeichnende mit Wasser gefüllte Pfütze, hinter der ein geheimnisvoller Schluf aus der Wand lugt. Dieser muss bekrochen werden...

 

 

Die Warnung auf dem Schild am Einstieg sollte aber auf jeden Fall ernst genommen werden: "Fundierte Höhlenkenntnisse dringend erforderlich."

 

entnommen aus: 

http://www.caveseekers.com/caves/Todsburger_Schacht/cave.html


 

 

Gemeinde Mühlhausen im Täle, Gosbacher Straße 16, 73347 Mühlhausen i.T.
gemeinde@muehlhausen-taele.de Tel.: 07335-9601-0